Die Baustelle ist ein ganz besonderer Geburtsplatz - hier entsteht Architektur. Hier offenbaren sich Entwurfsqualität, handwerkliches Können und ganzheitliche Struktur.
Neben Architektur/Bauleitung bin ich als Filmemacherin und Künstlerin tätig. Für mich sind diese, scheinbar gegensätzlichen und an sich schon sehr anspruchsvollen, Felder in vielerlei Art und Weise miteinander verbunden und befruchten einander kontinuierlich.
Warum das so ist?
Vielleicht, weil ich schon als Kind Architektin werden und Häuser bauen wollte. Und vielleicht, weil ich als Kind die Super8-Filme meiner Großmutter unglaublich gern gesehen habe und außerdem Künstlerblut in der Familie ist. Schon mein Ururgroßvater war Schauspieler im komödiantischen Fach und gar nicht von dem Wunsch seiner Tochter begeistert, ebenfalls zu schauspielern. Später war sie dann mit Gottfried Benn befreundet und den konnte meine Großmutter überhaupt nicht ausstehen… Zu meinem ersten Vornamen kam ich, weil mein Urgroßvater mit Curt Götz öfters auf Tournee war und dessen Frau eben nun einmal Valérie von Martens-Götz war. Curt Götz spielte übrigens auch Cello.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mich meine Eltern auf Ihren Reisen immer mit ins Museum mitgenommen haben. Ueckers Nagelbilder haben mich schon im zarten Alter von neun Jahren zur Nachahmung inspiriert meine Eltern fanden das nicht so toll… Außerdem war ich schon immer eine detailverliebte Bastlerin und Zeichnerin. Groß verändert habe ich mich seit meiner Kindheit nicht wirklich. Unendlich viel dazu gelernt habe ich allerdings und so kann ich guten Gewissens behaupten:
Letztendlich geht es immer um eine erfolgreiche ganzheitliche Projektrealisierung!
